Mit sechs Menschen und einem Hund in einem 13-Meter-Boot durch das französische Saone-Tal, ohne Führer-Schein, ohne Weiteres, mit etwas Geld - das ist die erholsamste Woche, die man sich wünschen kann. Lesen oder selber fahren. Oder beides.

Lange, lange brüten wir über den schnellsten Weg nach Dijon. Liège ist die Lösung - ganz klar die kürzeste Strecke. Und die mit dem längsten Stau und der übelsten Stadtdurchfahrt. Kurz, die Hinfahrt dauert länger als geplant.

Halb vier morgens. Der Wecker piept. Urlaub! Mit zwei Eltern, drei Töchtern, einem Freund, einem Hund, zwei Autos und viel Gepäck. Angesichts dieser Menge geht der Daimler in die Knie. Mit 2,5 bar helfen wir ihm wieder auf die Beine.

Was tut man so auf der Autobahn? Radio hören. Nicht die privaten Sender, die gehen mit ihrer Eigenwerbung nach jedem (!) Stück nur noch auf die Nerven. Besser sind eigene Bänder. Nach vier, fünf Stunden erlebt man die Drei Fragezeichen als angenehm intellektuelle Herausforderung, Nach sechs Stunden kann man nur noch über Alf lachen.

Nach dreizehneinhalb Stunden - in der achten beginnt das Martyrium - kommen wir eine halbe Stunde nach Dienstschluss des Bootsvermieters an. Aber die Franzosen sind nicht so pünktlich. Und auf unserem Boot ist das Reinigungsgeschwader immer noch aktiv. Also warten.

Erst beim Auspacken packt man, was man eingepackt hat. Bücher zum Beispiel. Endlich mal das lesen, was man schon immer lesen wollte. Vergiss es. Auf einer Bootsfahrt ist alles wichtiger als das, was man schon immer wollte.

Nimm alle Lebensmittel mit, die Du brauchst. Dann kannst Du nämlich kaufen was Du willst. Und nicht das was Du mußt.

Nur Baisers, die kaufe in Frankreich. So dicke, perverse Modelle gibts eben nur dort. Wenn Du im Supermarkt welche entdeckst, die innen noch richtig feucht, ja schmierig sind, schick sie mir. Auch per e-mail.

Unser Boot: Vorne die Kapitänskajüte mit eigenem Duschklo und Doppelbett, dann der Salon, die Küche, die Mannschaftstoilette mit Dusche, zwei Doppelzimmer, hinten der Motor und dann nur noch die Saone.

Wir fahren ein Boot mit voll aufschiebbarem Dach. Bei Sonne und warmen Wetter sitzt man im Salon, Vollcabrio - oben und an den Seiten offen, lümmelt auf dem Sofa rum, trinkt Wein, spielt Karten oder quatscht mit dem Steuermann, der hier auch seinen Platz hat.

So ein Boot steuern kann jeder, der sich traut.

Vier Boote passen in eine Schleuse. Wenn man will. Wenn man nicht will, dann nur eines. Das erfordert aber strategisches Geschick.

Die Schleuse bedient man mit der blauen Stange. Hebt man diese, beginnt das Schleusen. Zieht man man die rote Stange, die für Notfälle, beginnt das Warten. Auf den Service. Das dauert zwei Stunden und wer das gemacht hat, flüchtet besser unter Deck.

Faustregel X: Immer zwei Leute weniger aufs Boot, als maximal erlaubt. Also: Ein Zweier-Boot erst gar nicht buchen.

Und: Niemand darf im Salon schlafen. Weil dann immer als letzter ins Bett kommt, wer als erster aufstehen muß.

Klar fahren die Boote langsam. Viel langsamer als ein Auto. Aber nach der Relativitätstheorie und der menschlichen Praxis sitzt Du im Auto und im Boot gleichermaßen still herum. Wie schnell oder wie langsam die Landschaft vorbei zieht, ist unerheblich. Wichtig ist nur, was Du siehst, erlebst, lernst, tust. Wie im wirklichen Leben.

Fährt man die Saone entlang, können einem die Everglades auch nicht mehr bieten. Es sei feuchtschwüle Hitze, hungrige Krokodile und einen Begleiter, der aufpasst, daß sie einem nicht den Kopf wegschießen.

Hunde, die mitkommen, fallen einmal ins Wasser. So lautet das Gesetz. Also je früher desto besser.

Sarah macht Abitur auf dem Boot. Darum liest sie Geschichte statt Geschichten.

Lena hat ihren Freund dabei. Axel hat eine neue Familie dabei.

Anna ist in der Pubertät und kann richtig Boot fahren.

Michaela ist die Mutter und will gefahren werden. Jürgen ist der Vater.

Der Hund heißt Tilly und haart wie ein Tier.

Auf der Fahrt merke ich, wie allein ich am Computer bin, den ich allein gelassen habe.

Wir spielen Trivial Persuit. Die Jungendfassung. Damit sah Vadder am ersten Abend doch sehr alt aus. Letzter Platz.

Auf einem Boot muß man Flagge zeigen. Unsere hängt am Besenstil, sehr groß und sehr schwarz. Mit gelber Schrift: Nirvana.

Wer tagsüber nicht heizt, den erwarten abends kalte Betten. Jürgen ist einer der ganz wenigen Männer, die sich auf die Seite ihrer Frau legen, das Bett anwärmen, und dann, wenn die Frau zu Bette kommt, sich auf die eigene frische, feuchtkalte Seite rollen. Das tut gut.

Die Frauen spielen viel Patience. Sie tun so, als ob sie was tun und freuen sich am Ende oder nicht.

Auch Schiffe versenken geht gut. Stößt bei Erstschiffern aber etwas auf Befremden. Vom Titel her.

Alle dürfen fahren. Aber der, der unterschreibt, ist Chef. Und der Chef ist natürlich auch dafür verantwortlich, daß er Lena an den Uferrand dirigiert und so das Boot aufsetzt. Mit jeder Schraubenumdrehung wühlt es sich tiefer in den Sand. Wir bitten das Boot, das wir gerade triumphierend überholt haben, uns rauszuschleppen. Auf französisch, was wir kaum können. Die Leinen fliegen rüber, allgemeines Festgemache und dann: Nichts. Die anderen machen Ordnung auf ihrem Boot und warten auf irgendetwas. Äh, hallo, äh, Ihr sollt uns abschleppen, diesmal auf deutsch. Ach, Deutsche, sagen die Schweizer. Jetzt verstehen wir uns.

Die Schweizer fahren zum ersten mal Boot. Also fährt Mama und Papa schreit. Nach dem vierten erfolglosen Versuch schreit Mama und Papa fährt. Jetzt aber mit voller Kraft voraus. Die Leine hängt durch, die Schweizer schießen voran, und mit einem kräftigen Knall fliegt uns die Festmacherkrampe um die Ohren. Die der Schweizer. Ja wir sind versichert. Ja wir geben den Schaden an. Auf Wiedersehen, gute Fahrt.

Wir liegen immer noch im Schlick. Alle raus aus dem Boot und schieben. Das Wasser ist sehr (sehr, sehr) kalt, der Boden sehr schlickig, die Anstrengungen sehr groß, das Ergebnis sehr mager: Nichts.

Wir brauchen eine Telefonzelle. Aber ohne Telefonkarte bist Du in Frankreich ein telekommunikatives Nichts. Doch es gibt eine nahe Schleuse. Und einen jungen Schleusenwärter mit blondierter Strähne im steil geschnittenen Haar. Er kann kein Englisch, ich kaum französisch, aber er wußte bereits von unserem Glück. Das hatte sich im Dorf wohl schon rumgesprochen. Also ruft er bei unserer Basis an. Allgemeines Radebrechen, aber sie wollen kommen, helfen. Bei der Buchung konnten die noch Deutsch, in diesem Fall schon nicht mehr.

Ein großes Binnenschiff fährt in die Schleuse. Es ist mindesten doppelt so groß wie die Schleuse selbst, gleitet ohne Mauerberührung hinein und wird zentimetergenau gestoppt. So macht man das. Die Besatzung wird vom Schleusenwärter per Handschlag begrüßt - das ist so Sitte in Frankreich. Auf meinen baren Füßen humpel ich davon, zurück zum Boot.

Wir warten. Und hören ein Hupen. Das Binnenschiff aus der Schleuse hält direkt auf uns zu. Der Matrose winkt grinsend mit einem Tampen. Und schon Sekunden später klatscht das Ende auf unser Deck. Nur wenige Zentimeter von uns entfernt gleitet das lange Schiff an unserem Boot vorbei. Jetzt oder nie. Dann lieber jetzt. Das Tau um den Krampen und zwar so, daß man es auch wieder losbekommt!!! Ein Ruck, wir sind frei. Das Tau wieder lose. Aber nein, wir stecken noch fest, und noch immer gleitet der Rumpf des Schiffes an uns vorbei. Den Tampen wieder fest, ja, er hält, aber in diesem Chaos hat sich eine Schlinge um Axels Fuß gelegt, im letzten Augenblick noch kann er den Fuß rausziehen, und schon zieht sich der Tampen fest und mit dem letzten Halt der nahezu aufgebenden Krampe sind wir frei, frei, frei. Laut rufend bedanken, bedanken, bedanken wir uns. Die lachen nur.

Das Beste ist eine gute Versicherung. Die hundert Mark sollte man ruhig investieren. Dann kann man nämlich fahren wie man will. Und nicht wie man muss.

Bei der Schlussabrechnung fragt mich der Chef leicht vorwurfsvoll, warum wir denn steckengeblieben sind. Irgendwie empfand ich das als blöde Frage. Wahrscheinlich war es gar keine Frage, nur eine Belästigung

Knapp eine Meter Platz hatten wir im Eingang des Supermarktes. Neben uns lärmen die Bohrhämmer, der Fußboden ist mit Pfützen übersät, Staub rieselt auf uns runter: Wir sind in der Gemüseabteilung. Ein deutscher Gesundheitsbeamter hätte sich auf der Stelle erschossen. Oder den Marktleiter.

Davon haben wir gestern drei Stück gehabt, erzählt mir die Amerikanerin, als sie den Weinkanister sieht, den ich gerade einkaufe. Vor dem Whisky oder danach, frage ich. Ich bin schließlich nicht zum ersten Mal auf einer solchen Fahrt.

Natürlich kommt man abends, nach dem Genuß eines 5-Liter-Kanisters Wein, ins Philosophieren. Wir enden an der Frage, wer eigentlich für alles verantwortlich sei. Für den Bootshaken, die Leinen, das Wetter, das Weltall und den Urknall. Und wer die dazugehörigen Gesetze geschaffen hat. Zu einer Antwort sind wir nicht gekommen.

Das Gesicht des Amerikaners drückt reines Erstaunen aus. Er rückt noch einmal seine Hose zurecht und schüttelt mit dem Kopf. Die Hose war trocken geblieben. Also hatte er auf dieses Geschäft verzichten. Er kam von dieser Restaurant-Toilette, die den Männern nur ein Abtritt zur Verfügung stellt. Also einen Platz für zwei Füße und ein Loch in der Mitte, wo rein soll, was raus muß. Lange haben wir darüber nachgedacht, wie man das nun mit heruntergelassener Hose schaffen kann.

Kümmere Dich nicht um die Angler. Du mit Deinem stinkenden Diesel, der nur die Fische verjagt, Deinem vielen Geld, Deiner zweifelhaften Herkunft und völlig egalen Zielen. Gesichter können fluchen.

Der Schwan weiß genau was er will. Rudert vor dem Fenster rum, sieht gut aus und benimmt sich schlecht. Er mag unser Fressen, aber unseren Hund nicht. Der Hund bellt, der Schwan faucht und fliegt drohend hoch, dicht ans Fenster. Der Hund verkriecht sich unter dem Tisch. Mein lieber Schwan.

Als wir das Boot vorn am Steg festmachen, treibt es hinten rum und versperrt einem anderen Boot, das auf uns zuhält, den Weg. Aber dessen Skipper hat eiserne Nerven und zielt auf die schmale Stelle zwischen unserem Heck und dem nahen Ufer. Leider verschätzt er sich. Es rummst kräftig, Axel kann sich gerade noch festgehalten. Ungerührt fahren die anderen weiter.

Wie gesagt, Sarah macht Abitur. Das merkt man an Sätzen wie: "Du transpirierst mich an."

Jeder kennt sie, die Magic Moments. Wenn alles stimmt. Sogar das Bewusstsein. Wie in dieser französischen Kleinstadt, wenn man bei schönstem Frühlingssonnenschein hindurchschlendert, mal dies mal das sehend, sich vor ein Straßencafe setzt, mitten zwischen die Franzosen, über Franzosen klatscht, über ihre Autos, über ihre entsetzlich knatternden Mopeds, und irgendwann in der Menge ein bekanntes Gesicht entdeckt. Sarah setzt sich zu uns. Die Sonne scheint immer noch.

Farbige Tropfen regnen auf die Scheibe. Gelb rötlich. Auch die Autos auf den Straßen sind davon bedeckt. Blütenstaub? Sahara-Sand?

Den Fluß hochfahren, festmachen, das Ufer, die Wege und Felder entdecken, dort zu liegen und sich nur erholen, das ist eine feine Sache. Aber auf der Rückfahrt an dieser Stelle vorbeikommen, wo du vorgestern noch glücklich warst, und dann spüren, daß Du dort noch nicht genug gewesen war, daß Du dort noch einmal liegen möchtest, das ist eine andere Sache. Dein Schiff zieht vorbei. Es ist vorbei.

Wenn man zu Mehreren Urlaub macht, sollte man manchmal allein sein. Allein durch die Straßen gehen, über die Brücke, der Saone, allein in die Kneipe, wo es Telefonkarten und Zigaretten gibt, allein an der Theke sitzen, sich einen Petit Noir bestellen, nach der Zeitung fragen, den Nachbarn anlächeln (und zurück) und zuhören, zusehen, wie die propere Wirtin mit einen neuen Gast redet, der uns alle! per Handschlag begrüßt und nur einen Wein trinken will und mit den anderen Gästen scherzt, hören, wie die Wirtin über ihren Vater lästert, die Augen verdrehend, wie sauer der wieder war, die Bilder in der Zeitung anschauen, Worte entziffern, und einen autre Petit Noir bestellen, die Zeitung weiterreichen, zahlen, sich die Geldstücke aus der Hand nehmen lassen, Trinkgeld vergessen - das geht am besten allein.

Abends sind wir wiedergekommen, toute la familie. Haben getrunken, Billard gespielt und rumgesessen mit den Franzosen

Es ist schon dunkel. Ich klettere vom Boot. Gehe durch enge Straßen, über offene Wiesen und zurück. Und da liegt es vor mir, das Boot,. Ein von innen erleuchteter Edelstein, in dem Menschen sich bewegen, sprechen und spielen. Ich gehe wieder an Bord, öffne die Schiebetür und werde ein Teil von allem.

Der Laufsteg ums Boot ist einen Fußbreit schmal. Darum läuft der Hund auch nur rechtsrum um das Boot. Oder warum?

Jede Minute wollte ich genießen auf dem Boot. Jede. Aber warum nur auf dem Boot?

Das Wasser ist kalt, aber gebadet haben muß ich. Also vorsichtig einen Fuß ins Wasser, den anderen auch und schon rutsche ich aus, schlag um mich, gehe unter - und bade. Ein zweiter Versuch ist nicht nötig, Ich weiß ja, wie kalt das Wasser ist.

Von einem Spaziergang kommt Tilly, der Hund zurück. Und hat sich kräftig in etwas gewälzt, was sehr grün und verdaut aussieht. Tilly hat sich zur Säuberung erst einmal in einem frisch bezogenen Bett gewälzt. Mit großem Erfolg.

Die Franzosen wollen Deine Centimes nicht. Sie geben sie Dir zwar gern. Aber sie nehmen sie nicht zurück.

Wenn ein Engländer in Frankreich an seiner Halbmillionenyacht so herumputzt, daß es nichts mehr zu putzen gibt, dann liegt das daran, daß er zwar eine Yacht hat, aber keine Mittel, sich zu verständigen.

Wir dagegen benutzen eine echte Bootsmannspfeife um bei unserem Ablegen Seite zu pfeifen. Drei von uns stehen korrekt in in Habacht-Stellung und warten auf auf das Signal der Bootsmannspfeife, Befehle werden gebrüllt und zack, zack wird abgelegt. Wir haben uns als echte Deutsche gezeigt. Dort steht er nun, der Engländer, voller Angst, daß wir seine Yacht bei unserem Manöver versenken Seine Frau sieht genauso aus.

Wir waren froh, aus Deutschland raus zu kommen. Und wir waren froh, nach Deutschland reinzukommen. Dazwischen liegt eine französische Autobahnraststätte mit Wartehallen-Appeal, Stehtischen, Automaten und einem Supersupermarkt dran. Auf dem Boden des entsetzlichen Kaffees grüßt ein weichlich gelber Schmodder, versetzt mit dunklen Punkten. Was will man mehr für 4 Franc?

Die Franzosen sind berühmt für ihre gute Küche. Aber die kostet. Also etwas normaler bitte. Das beste Essen, das wir so hatten, war gerade mal mittelmäßig. Das schlechteste schlechter als Chappy. Nach Sarah hat sich auch der Hund Tilly geweigert es zu fressen.

Nicht minder exotisch das Fühstück, zu dem uns Axel als Geburtstagskind eingeladen hat. Morgens los, ins kleine Städtchen, such, such, such – nichts, doch, da ein Schild, „Petite Dejeuner“. Hocherfreut setzen wir uns alle und warten. Es wird aufgedeckt. Ein Baguette für jeden und ein Pfund Butter. Das wars. Wie – das wars? Ja, mehr gabs nicht. Wirklich nicht

Die Franzosen sind auch berühmt für ihre tolle Mode. Aber schaut man in die Schaufenster, dann fühlt man sich um 20 Jahre zurückversetzt. Hier heißt das Kult, dort ist das modern. Darum sind die 68er Unruhen auch so gewalttätig gelaufen. Die Franzen hatten einfach viel mehr nachzuholen als wir. Zentralistisch, autoritär und provinziell, wie sie sind.

Die Franzosen können alle Sprachen der Welt, so lange es französisch ist. Und das sehr schnell. Zahnträs wird auch doppelt so schnell gesprochen nicht klarer, bedeutet aber 130, wenn man es handgeschrieben sieht. Warum sagen die das nicht gleich?

Ungefährlich ist es nicht, die steile Kaimauer runterzuturnen, um das Seil zu holen, auszurutschen, auf den Rücken zu knallen und mit dem Fuß zwischen Mauer und die Bordwand zu rutschen. Und weh tut es auch. Viele lange Tage lang.

Am letzten Tag entdecken Lena und Axel, als Bewohner der hintersten Kabine im Boot, daß sie nicht keine Heizung haben, sondern daß der Schieber der Lüftung geöffnet werden kann.

Immer gibt es einige, die ihr Boot sauber abgeben wollen. Zumindestens von außen. Wir von innen. Und sehen von außen wie die Chaoten aus. Aber die Reinigung ist im Preis enthalten. Und als Schrubber wollen wir diese Fahrt nicht beenden.

Die Benzinabrechnung wurde von Liter auf Fahrstunden umgestellt. Mit der Ergebnis, daß das Benzin nun doppelt so viel kostet wie letztes Jahr.

Das, was man in einer Woche auf dem Boot an Entfernung erfahren hat, schmilzt im Auto auf eine halbe Stunde. Auf dem Boot war es besser.

Auf der dreizehnstündigen Autorückfahrt sind wir zuletzt so fertig, daß schon eine Telefonzelle, die nicht funktioniert, Wutgeschrei und Geheul zur Folge hat. Vorsicht vor dem Tier in mir.

Die Wohnung verlasse so, wie Du sie auf der Rückreise vorzufinden hoffst. Ein unglaubliches Erlebnis nach einer solchen Reise.

         Nimm Urlaub nach diesem Urlaub. Du kannst ihn gebrauchen.,

Ob wir so etwas noch mal machen werden? Ja. Ja. Ja. Aber nicht in diesem Jahr.

 

 

 

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